Gemeinsam die Zukunft gestalten

Der Winsener Anzeiger berichtet am 28.03.2015:

Eintracht Elbmarsch spricht sich für Glasfaser-Projekt aus.


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Die Elbmarsch will Glasfaser

Der Winsener Anzeiger berichtet am 10.03.2015:

Die Elbmarsch will Glasfaser. 2000 Elbmarscher ließen sich informieren...


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Pressebericht aus dem Winsener Anzeiger vom 10.03.2015

Die Resonanz war überwältigend

Bürgerinformation in Tespe und Marschacht

Mehr als 300 Tesper und ca. 400 Marschachter Bürger und Bürgerinnen ließen sich am Dienstag und Donnerstag im Schützenhaus und in der Grundschule Marschacht über den geplanten Glasfaserausbau informieren.

Entsprechend zufrieden begrüßte Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth: „Jetzt sind wir so weit. Es müssen nur genug Elbmarscher mitmachen.“ Nur dann, wenn 60 % der möglichen Haushalte die Eigentümererklärung unterzeichnen und ein Internet-Produkt bis zum Stichtag 30.04.2015 bestellen, wird das Glasfasernetz gebaut.

Herr Uwe Krabbe sowie Herr Franz-Peter Sprung vom Ingenieurbüro LAN Consult aus Hamburg informierten sehr anschaulich die Notwendigkeit eines Glasfaserausbaus und die Unterschiede zum jetzigen Netz der Telekom. Nur mit einem Glasfaserausbau und einer Anschlussmöglichkeit für jedes Gebäude, kann eine nachhaltige Investition für die nächsten 30 bis 40 Jahre garantiert werden. Schon jetzt können Geschwindigkeiten im Giga-Bereich, z.B. für Gewerbekunden, angeboten werden. Die Voraussetzungen, ein kommunales Glasfasernetz zu errichten, seien so günstig wie noch nie. Das von der Samtgemeinde Elbmarsch neu gegründete Kommunalunternehmen ElbKom, bestehend aus dem Vorstand mit Uwe Luhmann und Frau Diana Wodetzki, sei gut aufgestellt und für die Umsetzung des Projektes gerüstet. Diese einmalige Chance sollte für die Samtgemeinde Elbmarsch nicht vertan werden.

Herr Rüdiger Schmidt sowie Herr Frank Hornberger vom beauftragten Netzbetreiber pepcom stellten ihre Produkte und Endkundenpreise für die Privathaushalte sowie die technischen Anschlussmöglichkeiten und die Verteilung im Haus vor. Auf Nachfrage von Herrn Schmidt berichten viele Zuhörer von Ihrer jetzigen Versorgungssituation. Vielfach kann man in Tespe noch nicht einmal DSL-Light buchen. Die Geschwindigkeiten liegen unter 1 Mbit/s. Jahrelang habe der bisherige Netzbetreiber versprochen, dass es besser wird; nichts ist passiert. Für technische und Angebotsfragen stehen die Berater von pepcom und von LAN-Consult im Rathaus am Dienstag, von 14.00 h bis 17.00 h, Mittwoch von 08.00 - 12.30 Uhr und Donnerstag von 08.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr zur Verfügung. Wichtig sei, dass alle Anträge bis zum 30. April 2015 bei der Samtgemeinde eingegangen sind; dann ist der Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth appellierte abschließend an die Solidarität aller Elbmarscher. Nur dadurch sei dieses Ziel zu erreichen.

 

Resonanz ist riesengroß

Presseartikel Winsener Anzeiger vom 03.03.2015:

„Da passte keine Maus mehr rein“, war selbst Uwe Luhmann, Bauamtsleiter der Samtgemeinde und Ideengeber des Glasfaserprojektes für die Elbmarsch, überrascht von der riesigen Resonanz bei den ersten Informationsabenden auf dem Weg zum schnellen Internet in Tespe und Marschacht. Bei den Veranstaltungen, bei denen das von der Samtgemeinde gegründete Unternehmen ElbKom gemeinsam mit dem künftigen Netzbetreiber Pepcom und dem zuständigen Ingenieurbüro LAN C...Consult eingeladen hatte, waren die Schützenhalle in Tespe sowie die Aula der Marschachter Grundschule bis auf den letzten Stehplatz gefüllt, so dass die Vortragenden kaum noch Raum hatten, um ihre mitgebrachten Demonstrationsobjekte zu erreichen.

Mehr als 300 Tesper und rund 400 Marschachter Bürger ließen sich über den Glasfaseranschluss, der in der Elbmarsch Realität werden soll, informieren. Auch die Veranstaltungen in Avendorf und Bütlingen waren hervorragend besucht. Überrascht waren die Veranstalter nicht nur über die große Zahl der Besucher, sondern auch über den Anteil älterer Elbmarscher. „Da hatte ich mit so großem Interesse nicht gerechnet“, freute sich Uwe Luhmann. Doch nur wenn Ende April auch genügend Vertragsabschlüsse registriert werden, kann das Projekt tatsächlich umgesetzt werden. 60 Prozent der Haushalte in der Samtgemeinde müssen bis zum 30. April einen Vertrag unterzeichnet haben. Dann wird das Netz gebaut, das nicht nur in Tespe, wo die Internet-Geschwindigkeit unter einem Megabit pro Sekunde und damit quasi bei Schrittgeschwindigkeit auf einer Autobahn liegt, den zurzeit schnellstmöglichen Internetanschluss ermöglicht, Telefon und Digitalfernsehen inklusive.

Drei Informationsabende werden in dieser Woche noch stattfinden. Am heutigen Dienstag wird im Hofcafé Marschendeel für die Drager Ortsteile Hunden, Mover und Fahrenholz informiert, am morgigen Mittwoch findet der Infoabend für Drage und Drennhausen im Gasthaus Maak in Drage statt und am Donnerstag macht die Info-Tour im Oldershausener Harms Hus Station. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Alle Hände voll zu tun haben auch die Mitarbeiter der Firma Pepcom, die im Marschachter Rathaus vor Ort informieren und Fragen beantworten. Ob die 60 Prozent-Quote erreicht wird, wird erst am Fristende bekannt gegeben. „Wir geben vorher keine Zahlen bekannt“, so Uwe Luhmann.